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SENDER: WDR Fernsehen - SENDETITEL: Bergpassion - Eine Frau ganz oben - UNTERTITEL:  - CAPTION:  WDR Fernsehen BERGPASSION - EINE FRAU GANZ OBEN, Dokumentarfilm von Victor Grandits, am Donnerstag (22.05.14) um 23:45 Uhr..Cholatse Expedition, Himalaya (Nepal): die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner..© WDR/Grandits Film/Ralf Dumovits, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/Grandits Film/Ralf Dumovits" (S2). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation(at)wdr.de; Rechte: WDR/Grandits Film/Ralf Dumovits

Cholatse Expedition, Himalaya (Nepal): Gerlinde Kaltenbrunner.

Bergpassion - Eine Frau ganz oben

Die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner

Bildformat: 16:9 Tonformat: Audioformat-Icon Stereo Untertitel: Untertitel-Icon Untertitel

Sendetermin: Do 12.01.2017, 05.00 - 06.15 Uhr

Kurzinhaltstext

'Mich dort oben zu bewegen ist mein Leben: auf einen ganz hohen Berg zu steigen, die Herausforderungen annehmen und bewältigen. Und dann ist da diese Ruhe und die Einsamkeit, wenn man irgendwo sitzt und es ist einfach nur still,' erzählt die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner. Acht der 14 Achttausender sowie etliche Sieben- und Sechstausender hat die Österreicherin schon bestiegen - immer ohne Sauerstoff und Fixierseile. Die 37-Jährige zählt damit zu den Top-Bergsteigern der Welt.

Weitere Info

'Mich dort oben zu bewegen ist mein Leben: auf einen ganz hohen Berg zu steigen, die Herausforderungen annehmen und bewältigen. Und dann ist da diese Ruhe und die Einsamkeit, wenn man irgendwo sitzt und es ist einfach nur still,' erzählt die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner. Acht der 14 Achttausender sowie etliche Sieben- und Sechstausender hat die Österreicherin schon bestiegen - immer ohne Sauerstoff und Fixierseile. Die 37-Jährige zählt damit zu den Top-Bergsteigern der Welt.

Im Mai 2006 nimmt sie sich den Kangchendzönga in Nepal vor. Er ist der heiligste unter den Achttausendern - und der gefährlichste: Von 190 Bergsteigern, die versucht haben den Berg zu bezwingen, haben 40 ihren Mut mit dem Leben bezahlt. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem Deutschen Ralf Dujmovits, will sie die 8596 Meter trotzdem erklimmen: 'Der Kantsch hat schon viele Todesopfer gefordert, das ist mir bewusst. Ich kenne die Statistiken mittlerweile ganz gut, aber letztendlich schalte ich diese Gedanken einfach aus. Und das gelingt mir auch ganz gut.' Nicht nur theoretisch kennt Gerlinde Kaltenbrunner die Gefahren, die in diesen Höhen lauern. 2005 kämpfte die gelernte Krankenschwester um das Leben ihres Freundes Hiros. Der japanische Extrembergsteiger litt an einem Hirnödem und rang auf 7700 Meter Höhe mit dem Tod. Kein Einzelfall. Und dennoch kann Gerlinde Kaltenbrunner nicht vom Aufstieg in die Todeszone lassen.

Gelingt ihr jetzt die Besteigung des Kangchendzönga wäre es ihr neunter Gipfelerfolg. Keine andere Frau war vor ihr so erfolgreich. Schon einmal hat sie versucht, den Kangchendzönga zu erklimmen - vergeblich. 'Das war 2003. Damals haben wir auf 7300 Metern umkehren müssen aufgrund von zu starken Stürmen. Es waren Windgeschwindigkeiten von weit über 150 km/h. Es war uns nicht möglich weiter aufzusteigen', erinnert sich Gerlinde Kaltenbrunner.

Die Vorbereitungen für diesen Aufstieg dauern Monate und beginnen in Deutschland. Im Bühlertal im Schwarzwald trainieren Gerlinde und Ralf an ihrer eigenen Kletterwand und planen den Transport ihrer tonnenschweren Ausrüstung in die unzugängliche nordöstliche Bergregion Nepals. Die Strapazen, die diese sportliche Extremleistung dem kleinen Team und Gerlinde Kaltenbrunner abverlangen wird, sind kaum zu beschreiben: Bei Temperaturen bis minus 60 Grad, Schneegestöber und Windgeschwindigkeiten von 80 Kilometern pro Stunde wird sie sich Meter um Meter nach oben kämpfen müssen. Der Sauerstoffgehalt der Luft wird immer geringer, der Körper kann sich nicht mehr erholen und jeder Schritt kostet unglaublich viel Kraft.

Der Dokumentarfilm begleitet die außergewöhnliche Bergsteigerin hinauf in die Todeszone der Berge und zeigt atemberaubende Landschaften, Bilder von vergangenen Expeditionen etwa auf den Mount Everest und den Weg auf den Gipfel des Kangchendzönga. Wird sie dieses Mal ihr Ziel erreichen?

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